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Informationen über Schlittenhunderassen

 Der Siberian Husky - Menschenfreund im Wolfslook

 Siberian Husky

Dieses ist wohl die bekannteste Schlittenhunderasse überhaupt. Sein äußeres Erscheinungsbild und sein ursprünglicher Charakter erinnern zuweilen noch stark an seinen Vorfahren - den Wolf. Ihren Ursprung hat diese Rasse im nördlichen Sibirien. Als jahrtausendelange Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, wie zum Beispiel der 'Tschuktschen' und 'Jugakiren', halfen sie bei der Jagd und zogen die Hundeschlitten mit der Beute nach Hause. Ihre Ausdauer und Genügsamkeit ist denen von Rentieren oder gar Pferden weit überlegen. Durch die langanhaltenden und bitterkalten Winter in dieser Region, mit Temperaturen von zum Teil unter -40°C, waren Mensch und Hund völlig auf einander angewiesen. Diese Tatsache, und eine strenge Zuchtauslese führte letztendlich zu einem Hundetyp mit großer Menschenfreundlichkeit, sehr hoher Ausdauer und Intelligenz sowie einem hervorragenden Orientierungssinn und Gedächtnis. Ein 'Sibirier ' wird ohne Mühe Wege, die er vor Jahren einmal gelaufen ist, wiedererkennen.

Ausgestattet mit einem dichten Fell aus weicher Unterwolle und etwas härterem Deckhaar ist der Siberian Husky ideal an niedrige Temperaturen angepaßt.

 

 Der Alaskan Malamute - Die 'Frachtlokomotive' des hohen Nordens

Alaskan Malamute

 

Die 'Mahlemiuts' - ein aus Sibirien kommender Eskimo- stamm, der sich vor etwa zweitausend Jahren im nordwestlichen Teil Alaskas ansiedelte, gab dieser größten und schwersten unter den Schlittenhunderassen Ihren Namen. Auf den ersten Blick hat der Malamute eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Siberian Husky, er ist jedoch viel schwerknochiger und kraftvoller als dieser, wurde er doch zum Ziehen schwerer Lasten gezüchtet. Seine Ausdauer und Kraft sind bemerkenswert.

Ohne die Hilfe dieser robusten Schlittenhunderasse wäre ein Vorwärtskommen, ja sogar das Überleben in diesen arktischen Regionen, wohl nicht möglich gewesen. Gerade wegen seiner unverfälschten Wesensart und Selbstständigkeit bedarf es aber sehr viel Konsequenz und Fingerspitzengefühl um sich in einem Malamute Rudel seinen Platz als Rudelführer zu erobern.

Der Samojede - Spitzähnlicher weißer Schlittenhund mit 'lächelndem Gesicht'

Samojede

Die 'Samojeden', ein westlich des Urals lebender Nomaden- stamm, gaben diesem Schlitten- hund seinen Namen. Die Hunde wurden hauptsächlich als Hütehunde für die Rentierherden gehalten. Aber auch bei der Jagd leisteten sie wertvolle Dienste. Selbstverständlich wurde auch diese Hunderasse vor den Schlitten gespannt um Hab und Gut zum jeweiligen Standort der Nomaden zu transportieren. Berichten zufolge, namen die Samojeden Ihre Hunde sogar Nachts als lebende Wärm- flaschen mit in Ihre Zelte.

Durch den sehr engen Kontakt zum Menschen, entstand diese anhängliche und überaus freundliche Schlittenhunderasse.

 Der Grönlandhund - Der 'Rüpel' für Fortgeschrittene

Grönlandhund

Auch dem Grönlandhund merkt man seine Abstammung vom Wolf in Bezug auf sein soziales Umfeld und Verhalten noch sehr genau an. Temperaturen von unter minus 50°C können ihm nichts anhaben. Dabei legt er Strecken von 100 km und mehr zurück - und das mit erstaunlich kleinen Futterrationen von einem halben Kilo getrocknetem Fisch pro Tag.

Bis zum heutigen Tag hat der grönländische Eskimohund seinen Platz in vielen Teilen dieser Region beibehalten. Er ist 'Mittel zum Zweck' beim Kampf ums Überleben in der Arktis, angefangen bei der Jagd auf Eisbären und Robben, bis hin zum Einsatz als einziges Verkehrsmittel.

 Der Alaskan Husky - Rennpower pur

Alaskan Husky

Eigendlich gehört er nicht zu den anerkannten Schlittenhunderassen, denn für diese 'Powerpakete' gibt es keinen festgelegten Rassestandard. Hauptsächliche Zuchtkriterien sind Ausdauer, Geschwindigkeit und der 'Wille zu laufen'. So verwundert es auch nicht, wenn man unter den Vorfahren dieser 'Rasse' auch Jagd- und Windhunde findet.

Wer im Schlittenhundesport an vorderster Stelle mitfahren will, wird in vielen Fällen um den Alaskan Husky nicht herum kommen.

Ob Steh- oder Schlappohren, blaue oder braune Augen, ja zum Teil sehen sie schon recht verwegen aus, aber eines haben auch sie gemeinsam - ihr freundliches Wesen und ihren unbändigen Willen zu laufen.

 Der Europäische Schlittenhund - die neue Mischung

Europäischer Schlittenhund

Auch beim Europäischen Schlittenhund handelt es sich um keine anerkannte Rasse im eigentlichen Sinne. Der Name wurde vielmehr gewählt, um die diversen Jagdhundkreuzungen, welche sich im europäischen Schlittenhundesport ihren Platz erkämpft haben, den Schlittenhunden zuzuordnen.

Ihren Ursprung haben diese kraftvollen und ausdauernden Hunde in einer Kreuzung aus schwedischen oder norwegischen Vorsteherhunden mit Alaskan Huskies ausgewählter Zuchtlinien.

Der Europäische Schlittenhund braucht unbedingt den engen Kontakt zum Menschen. Durch die genetischen Anteile des Alaskan Husky gibt es bei ihm keine Aggressionen gegen rivalisierende Artgenossen, wie es bei reinen Jagdhunden der Fall ist.




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